HARALD PREIS im Radiointerview mit Marta Ways und Nino Haase von Antenne Mainz 106,6, 27. März 2013:
"Man gehört zum fahrenden Volk..." Verwendung mit freundlicher Genehmigung von Antenne Mainz 106,6, Marta Ways und Nino Haase
Zur Zeit ist Harald Preis als Sänger und Texter von MENSCHENHUND (parallel zu seiner Arbeit als Schauspieler und Theatermacher) zusammen mit den Instrumentalisten der Band auf Tour mit dem neuen Programm "Wald! Wald! Wald! - schwarze Songs und Märchenträume". Zur offiziellen Seite von "MENSCHENHUND" mit den Terminen 2013
An der Büchnerbühne-Riedstadt ist er in Shakespeares "Sommernachtstraum" einerseits in der Rolle des Lysander und andererseits als Zettel zu sehen. Zusätzlich tritt Harald Preis als Georg Büchner in "Wenn es Rosen sind, werden sie blühen", in "Leonce und Lena" in der Rolle des Valerio und in vielen weiteren Repertoirestücken dieses Theaters auf. Sämtliche Termine und weitere Infos zu diesen Stücken
Gleichzeitig laufen die Proben für die Produktion "Ich habe Ihnen ja ewig mein tiefstes Herz erschlossen", in der Harald Preis die Rolle des Clemens Brentano spielt (Premiere: 11.07.2013 auf Schloß Stolzenfels bei Koblenz). Die Regie bei diesem "Literatur der Romantik"-Projekt, bei dem auch die Gitarristin Katrin Zuborg und das Vokal-Ensemble CANTI-KO mitwirken, führt Waltraud Heldermann. Mehr Informationen
Ein längerer Essay von Harald Preis, der sich mit den Arbeiten des Mainzer Künstlerinnentrios Upper Bleistein beschäftigt (Titel: "Wie und wo ist Upper Bleistein?") ist im Künstlerkatalog dieses Trios "Aus Upper Bleistein - Band 1" erschienen. Der Katalog (inklusive Extraheft) ist beim Gonzo Verlag Mainz erhältlich (Preis:17 EUR, ISBN 978-3-9814439-0-5). Bestellungen unter www.gonzoverlag.de
Harald Preis (Jahrgang 1978) beendete 2002 seine Ausbildung an der Schauspielschule Mainz.
Nach Engagements am Staatstheater Mainz und dem Hessischen Landestheater Marburg schloß sich 2004 eine halbjährige Südamerikareise zu Fuß, zu Pferd, mit Fahrrad, Bus und Schiff vom Äquator nach Feuerland an.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 2005 arbeitet er von Mainz aus als freischaffender Schauspieler und Sprecher, seit 2007 auch als Sänger und Texter.
Hier entwickelt er neben Gastengagements an den Mainzer Kammerspielen ("Unter Eis", "Die Grönholm Methode") oder am Hoftheater Tromm ("Drachenherz") Musik-, Theater- und Literaturprogramme in Eigenregie, z.B. die mobile Produktion "Kafka! Kafka! Ein Abend." zusammen mit Christoph Maasch. Eine deutsch-polnische Sonderfassung wurde mit Johanna Bronkalla erarbeitet.
Mit Felix Pielmeier gründete er das Gauklerduo "Galgenstrick-Theater" (Produzent: Fabian Kelly) und bespielte mit dem Erstling "Von schurkischen Helden und heldenhaften Schurken" 2006 und 2007 Weingüter, Dorfplätze und Klosterruinen Rheinhessens und der Pfalz. 2008 folgte das Söldnerdrama "Der Marques de Bolibar".
Seit 2008 arbeitet er zudem regelmäßig als Schauspieler für die Büchnerbühne-Riedstadt und mit ihrem künstlerischen Leiter Christian Suhr an einer Reihe verschiedenartigster Theaterproduktionen.
Im Juni 2009 zeigte sich schließlich die Band "Menschenhund" - gegründet von Harald Preis und Bassist Roland Kuprat - auf dem 35. Open-Ohr-Festivals erstmals der Öffentlichkeit. Erstes Programm war die "Bluesrock-Kabarett-Predigt-Performance" "Seht ins Licht, Ihr Hunde", eine musikalische und theatrale Satire auf religiösen und politischen Fanatismus. Nach dem Einstieg von Schlagzeuger Ulrich Brähler und dem Erfolg ihrer weiteren Auftritte (z.B. im Performance Art Depot Mainz) wurde fürs Open Ohr 2010 der Songzyklus "Im Fernsehen gibt es Leute, die sind hässlicher als Du!" erarbeitet und aufgeführt.
Anfang 2012 stieg schließlich Gitarrist Malte Itjeshorst bei MENSCHENHUND ein. In dieser neuen Besetzung gingen MENSCHENHUND mit ihrer "Blues-Predigt-Performance" "Seht ins Licht, Ihr Hunde!" auf Rheinland-Pfalz-Tournee, die sie (bis zum Abschlusskonzert im "Dudelsack" in Bad Kreuznach) auf einem wilden Zickzackkurs kreuz und quer durchs Land führte.
Lieblingssprüche und -zitate:
Ausbildung: "Suche nicht auf den Pfaden der Alten - suche das, was die Alten suchten" (Basho)
Handwerk: "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit." (Karl Valentin)
Täglich Brot: "Viel Feind, viel Ehr´!" (Georg von Frundsberg)
Selbstmotivation: "Jeder Mann sein eigener Fußball!" (Wieland Herzfelde)
Verortung: "Es gibt so ein Gefühl, als ob wir alle eigentlich zu etwas ganz anderem auf der Welt wären, und in mir ist das sehr stark." (David Bowie)
Credo: "Einer muß es ja machen." (...)
Lieblingskünstler aller Sparten, sowie persönlicher, selbstgewählter Schutzpatron: David Bowie.
Weitere Helden: (literarisch) Franz Kafka, William S. Burroughs, George Tabori (schauspielerisch) Johnny Depp, Robert Knepper, Willem Defoe (musikalisch) Blixa Bargeld, Georg Kreisler und Iggy Pop.